Instant Messaging R.I.P.?
Hat Social Networking das Tool Instant Messaging (IM) komplett überflüssig gemacht? Botschaften und Nachrichten werden mit einem Klick über Facebook und Twitter an sämtliche Kontakte vermittelt, ein persönliches Anschreiben einzelner Personen entfällt dadurch. In den letzten Jahren konnte ein erheblicher Rückgang von IM-Austausch beobachtet werden. Doch ist diese Absenkung ausschließlich auf das Aufkommen sozialer Netzwerke zurückzuführen? Ein Grund für die schwächelnde Popularität von IM ist ein Kompatibilitätsproblem unterschiedlicher Systeme einzelner Serviceanbieter. Beispielsweise ist es nicht möglich über den MSN IM mit Benutzern von AIM (AOL) oder ICQ zu kommunizieren. Soziale Netzwerke, wie Facebook bieten ihren Usern einen internen IM an, mit dem private Unterhaltung möglich sind und daher die Installation zusätzlicher Instant Messenger-Programme hinfällig macht. Durch das Aufkommen von Smart- und iPhones beginnt sich ein neues Phänomen abzuzeichnen: Das Aussterben der SMS. Durch die ständige Verfügbarkeit der Internetfunktion können mittlerweile nicht nur E-Mails jederzeit und von überall abgerufen werden, sondern auch durch bestimmte Apps oder Google Talk Instant Messages als Ersatz für überteuerte SMSs versendet werden. IM gewinnt durch den Smartphone-Markt an neuem Auftrieb und verdrängt allmählich den kostenpflichtigen SMS-Service. Daher spielt es mittlerweile keine Rolle mehr, wie lange Sie auf Ihrem gemütlichen FASHION FOR HOME Sofa liegen und Nachrichten versenden. Der neuen Technik sei Dank, dass der IM-Service uns noch ein wenig länger erhalten bleibt. Schade nur um die gute alte SMS, die so manche Schulzeit erst lebenswert machte. Unser Geldbeutel wird sich freuen und somit wird uns der Abschied von der guten alten SMS nicht ganz so schwer fallen. Lebewohl SMS und lebe hoch Instant Messaging.
